Wir sind in Augsburg und Umgebung sowie in weiteren Regionen tätig:
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Obstbäume benötigen eine andere Pflege als viele Zier- und Laubbäume. Bei der Obstbaumpflege geht es nicht allein darum, Äste zu entfernen. Entscheidend sind ein stabiler Kronenaufbau, eine ausgewogene Entwicklung von Trieb- und Fruchtbildung, eine gute Belichtung der Krone und der langfristige Erhalt des Baumes.
Ich unterstütze Sie bei der Obstbaumpflege in Augsburg und Umgebung – vom jungen Obstbaum bis zum alten, wertvollen Obstbestand. Je nach Alter, Sorte, Standort und Zustand des Baumes können unterschiedliche Schnitt- und Pflegemaßnahmen sinnvoll sein.
Ziel einer fachgerechten Obstbaumpflege ist es, Vitalität, Stabilität, Fruchtbarkeit und Erntefähigkeit miteinander in Einklang zu bringen und den Obstbaum möglichst lange gesund zu erhalten.
Ein fachgerechter Obstbaumschnitt richtet sich nach Alter, Baumart, Sorte, Unterlage, Standort und Entwicklungszustand des jeweiligen Baumes. Ein junger Apfelbaum benötigt beispielsweise eine andere Schnittstrategie als ein ausgewachsener Birnbaum oder ein jahrzehntealter Obstbaum.
Beim Schnitt geht es darum, ein stabiles Astgerüst aufzubauen beziehungsweise zu erhalten, die Krone ausreichend mit Licht und Luft zu versorgen und ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Triebwachstum und Fruchtbildung zu fördern.
Dabei wird nicht möglichst viel Holz entfernt. Vielmehr sollte jeder Schnitt einen nachvollziehbaren Zweck haben und die natürliche Entwicklung des Baumes berücksichtigen.
• Erntehilfe bei Obstbäumen mit Seilklettertechnik (SKT)
Apfel, Birnen, Kirschen, Zwetschken usw!
Zahlbar nach Zeitaufwand per Stunden plus Anfahrt
• Begleitung gemeinschaftlicher Ernte mit Nachbarn, Familie, Freunden, Firmenteams und anschliessende Erntefeier Obstleckereien und Verköstigungen vor Ort
Leider erlebe ich immer wieder, dass alte Obstbäume gekappt, d.h. der Stamm, Leittrieb wird von oben herab gekürzt! Einer fängt an, machen es die Nachbarn nach und alte Bäume mit oft alten Sorten gehen dadurch ein.
• Starke Schädigung die zu „Sterben auf Raten“ führt:
• Der Baum verliert seine Stabilität, „Orientierung“ im Wuchs durch Verlust seines „Leittriebes“ (Terminale), seinen natürlichen Habitus und Ästhetik!
• Die Kappungsstellen bieten wie jede Wunde die Eintrittspforte für Pilzsporen: die Kappung kann nicht „abschotten“ (Barrieren gegen den Pilz aufbauen – Stamm fault von oben her ein – Bruchgefährdung wurde proviziert)
• Es bilden sich durch die plötzlich licht gewordenen Krone auf der Oberseite der Äste sog. „Frostrisse“, die durch Temperaturspannungen durch Sonnenstrahlung entstehen
• Desweiteren bilden sich „Wassertriebe“ – Nottriebe, die den Verlust der Blattmasse ausgleichen
• Diese Wassertriebe stellen auch eine erhöhte Bruchgefahr dar und müssen mit Wissen und viel „Einfühlung“ wieder in einen neuen Kronenaufbau integriert werden, so weit es noch geht!
Eine erfolgreiche Obstbaumpflanzung beginnt bereits mit der Auswahl des richtigen Baumes. Nicht jede Sorte eignet sich für jeden Standort und jede Bodenbeschaffenheit.
Bei der Auswahl sollten unter anderem Baumart, Sorte, Unterlage, Wuchsform, Platzbedarf und die gewünschten Eigenschaften der Früchte berücksichtigt werden. Auch die spätere Nutzung – beispielsweise für einen klassischen Obstgarten, einen Selbstversorgergarten oder eine Streuobstwiese – spielt eine wichtige Rolle.
Bei jungen Obstbäumen wird die Grundlage für die spätere Baumstruktur gelegt. Eine gezielte Jungbaumpflege unterstützt den Aufbau eines stabilen Kronengerüsts und beeinflusst die spätere Entwicklung des Baumes.
Erziehungsschnitt, Triebregulierung und die Förderung geeigneter Leitäste helfen dabei, eine ausgewogene Kronenstruktur aufzubauen. Gleichzeitig sollten Standort, Unterlage, Sorte und das Baumumfeld berücksichtigt werden.
Auch Verbissschutz, Bodenpflege und eine ausreichende Wasserversorgung können für die Entwicklung junger Obstbäume von Bedeutung sein.
In der Jugend entscheidet sich die Vitaltität, Fruchtbarkeit und Stabilität des Baumes in der Zukunft – abhängig von Unterlagen, Sorte und Standortbedingungen
Die Obstbaumveredelung ermöglicht es, bestimmte Sorteneigenschaften gezielt zu erhalten und bewährte oder selten gewordene Obstsorten weiterzuführen.
Gerade bei alten Obstsorten kann die Veredelung eine interessante Möglichkeit sein, wertvolle Sorten für einen neuen Baum zu erhalten. Dabei können Eigenschaften wie Geschmack, Reifezeit, Wuchsform und Robustheit eine Rolle spielen.
Professionelle Obstbaumveredlung sorgt dafür …
Selbstversorgergarten
Kombination aus Obst-, Beeren-, Gemüse-, Kräutergarten
Himbeere, Brombeere, Johannesbeeren, Stachelbeeren, Jostabeere, Kornelkirschen, Meelbeeren, Vogelbeere uvm. was nicht so gängig ist
Neugierig? Dann helfen wir Ihnen gerne bei der Planung und Bepflanzung
Die Wildhecke lebt und singt! Sie wollen Artenvielfalt und Lebendigkeit in Ihren Garten und die Landschaft bringen? Dann pflanzen Sie Wildhecken! bunt, vielfältig in Formen und Farben, artenreich – diese kleinen Oasen schaffen Ihnen viel Freude!
Reife- mittelalter Bäume:
Ziel der Pflegemassnahmen ist es
Altbäume:
Der richtige Zeitpunkt für einen Obstbaumschnitt hängt stark von Baumart, Alter und Ziel des Schnitts ab.
🍎 Winterschnitt – vor allem für Kernobst
Der klassische Winterschnitt findet bei Apfel- und Birnbäumen meist während der Vegetationsruhe statt, häufig zwischen November und März. Starke Korrekturen und der Aufbau der Krone lassen sich zu dieser Zeit gut durchführen.
Bei stark wachsenden Bäumen sollte man mit einem intensiven Winterschnitt allerdings vorsichtig sein, da ein kräftiger Rückschnitt den Neuaustrieb fördern kann.
🍒 Sommerschnitt – für Wachstum und Fruchtbildung
Der Sommerschnitt ist besonders interessant, wenn das Wachstum eines Obstbaumes reguliert werden soll. Überflüssige, stark aufrecht wachsende Triebe können entfernt werden, wodurch mehr Licht in die Krone gelangt.
Bei Steinobst wie Kirschen, Zwetschgen und Pflaumen kann ein Schnitt nach der Ernte sinnvoll sein. Der genaue Zeitpunkt sollte jedoch von Baumart, Witterung und Zustand des Baumes abhängig gemacht werden.
🌳 Junge Obstbäume
Bei jungen Obstbäumen steht weniger die Ertragssteigerung als der Aufbau einer stabilen und gut entwickelten Krone im Vordergrund. Hier spielt der Erziehungsschnitt eine wichtige Rolle.
🌳 Alte Obstbäume
Bei alten Obstbäumen sollte besonders behutsam vorgegangen werden. Ein radikaler Rückschnitt oder eine Kappung kann den Baum erheblich schwächen. Ziel ist vielmehr, die vorhandene Kronenstruktur zu erhalten, die Vitalität zu fördern und problematische Äste gezielt zu bearbeiten.
Wie häufig ein Obstbaum geschnitten werden sollte, lässt sich nicht pauschal beantworten. Alter, Baumart, Sorte, Wuchsverhalten und Zustand bestimmen, welche Schnittmaßnahmen sinnvoll sind. Junge Obstbäume benötigen häufig einen regelmäßigen Erziehungsschnitt, während bei älteren Bäumen die behutsame Erhaltung der vorhandenen Kronenstruktur im Vordergrund steht. Entscheidend ist nicht ein festes Schnittintervall, sondern eine fachgerechte Beurteilung des jeweiligen Baumes.Der richtige Zeitpunkt für einen Obstbaumschnitt hängt stark von Baumart, Alter und Ziel des Schnitts ab.
Ja, häufig lässt sich auch ein alter oder lange nicht gepflegter Obstbaum noch erhalten. Entscheidend sind unter anderem seine Vitalität, die Stabilität von Stamm und Krone, der Zustand des Wurzelbereichs sowie vorhandene Schäden oder Krankheiten.
Bei alten Obstbäumen sollte die Pflege besonders behutsam erfolgen. Ein radikaler Rückschnitt oder eine Kappung kann den Baum zusätzlich schwächen und zu starkem Austrieb führen. Stattdessen werden problematische Äste gezielt bearbeitet und die vorhandene Kronenstruktur möglichst erhalten.
Durch eine fachgerechte Altbaumpflege, geeignete Schnittmaßnahmen und die Verbesserung der Standortbedingungen kann die Vitalität eines alten Obstbaumes häufig unterstützt und seine Lebensdauer verlängert werden. Auch ökologisch sind alte Obstbäume besonders wertvoll: Höhlen, Totholz und strukturreiche Kronen bieten zahlreichen Insekten, Vögeln und anderen Tieren Lebensraum.
Ob ein alter Obstbaum noch erhaltungsfähig ist, sollte immer individuell vor Ort beurteilt werden.
Der Erziehungsschnitt wird vor allem bei jungen Obstbäumen durchgeführt. Ziel ist es, eine stabile, gut aufgebaute Krone zu entwickeln. Dabei werden geeignete Leitäste aufgebaut, Konkurrenztriebe entfernt und die spätere Kronenstruktur gezielt beeinflusst. Ein guter Erziehungsschnitt schafft damit die Grundlage für einen gesunden und tragfähigen Obstbaum.
Der Erhaltungsschnitt kommt dagegen bei bereits ausgewachsenen Obstbäumen zum Einsatz. Hier geht es nicht mehr darum, die grundsätzliche Kronenform aufzubauen, sondern die vorhandene Struktur zu erhalten und weiterzuentwickeln. Abgestorbene, beschädigte oder ungünstig wachsende Äste können entfernt und die Krone hinsichtlich Licht, Luft und Fruchtbildung reguliert werden.
Kurz gesagt: Beim Erziehungsschnitt wird die Krone eines jungen Obstbaumes aufgebaut, beim Erhaltungsschnitt wird die Krone eines ausgewachsenen Baumes gepflegt und weiterentwickelt.
Die Veredelung ist ein zentraler Bestandteil der professionellen Obstbaumpflege. Dabei werden hochwertige Edelreiser auf robuste Unterlagen gesetzt, um Sorteneigenschaften gezielt zu verbessern. So können Ertrag, Geschmack und Widerstandsfähigkeit des Baums deutlich gesteigert werden.